AGLF in Aktion

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AGLF in Aktion

Beitrag  Sven T. am 31/12/2012, 16:52

Aglf auf MAN, ehemals W50
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  Steffen Thiel am 31/12/2012, 17:10

Hallo Skidder
Hatte ich damals auch aufgenommen, ist aber leider schon der MAN und nicht mehr der W50.
Gruß Steffen
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  Mathias Bengsch am 31/12/2012, 18:26

Mal wieder eine Frage, ich habe irgendwo gelesen Triebwerk einer MiG 21, hier heisst es Mig 17, was stimmt denn nun? Ein bischen Info zu Treibstoff/wasserversorgung wäre nett gewesen, aber trotzdem eine imposante Demo, vor allem was da so an Schub hintersteckt. Was ein Fuffi alles so aushielt...
Juten Rutsch!!!
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  Drehleiterfahrer am 31/12/2012, 19:25

Hallo willywittstock , es sind Mig 17 Triebwerke. Der Aufbau wurde umgestzt von dem Kranfahrgestell W 50 auf MAN. Beide Fahrzeuge sind nach wie vor bei Vattenfall im Einsatz. Es kann bis zu 10 000 Liter Wasser pro Minute eingebracht werden. Am Bedienstand wurde eine Art Kabine gebaut diese gab es beim W 50 nicht. Beide Fahrzeuge unterscheiden sich u.a. noch bei der Einspeisung des Löschwasser. Ein Fahrzeug hat 2 Eingänge das andere 4 Eingänge. Ist der Wassermenge geschultet. Die Werksfeuerwehr hat auf Ihren Fahrzeugen die entsprechende Pumpengröße zur Förderung des Löschwassers verbaut die Freiwilligen Feuerwehren nicht.

Gruß der Drehleiterfahrer
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  IFA H6 am 1/1/2013, 23:52

Hallo,

interessantes Löschgerät. Da geht was richtig ab. Allerdings ist die artfremde Verwendung von Düsentriebwerken nicht neu. In den siebziger Jahren wurde solch ein Triebwerk als Eisauftaugerät verwendet. Umgebaut wurde es bei der Reichsbahn und verbrachte dann anschließend die meiste Zeit im Tagebau.

http://www.rangierdiesel.de/index.php?nav=1406157&id=67720&action=portrait

Interessant in diesem Zusammenhang ist der Grund für die Außerdienststellung:

Stillegung aufgrund verbotener Verwendung militärischen Materials gemäß Kriegswaffenkontrollgesetz.
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  Friedrich Czogalla am 2/1/2013, 10:55

Hallo,
auch auf Flugplätzen (Zivil und Militär) nutzte man schon Ende der 50er Jahre Düsentriebwerke zur Enteisung von Star-/Landebahnen. Oft vor einem G5.
Gruß Friedrich
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  sonic am 2/1/2013, 12:09

Hallo,
solche Triebwerke wurden damals sehr oft weiter verwendet. So ein Eisabtaugerät für Weichen und Bahnübergänge steht auch noch im Bergbaumuseum in Knappenrode. Dieses lief im Tgb. Welzow-Süd. Auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen leider arg kastriert.



Das Triebwerk des AGLF der Werkfeuerwehr in Schwarze Pumpe musste nach der Wende bekanntlich auch stark umgebaut werden. Laut der Erzählung eines Mannes der zu DDR Zeiten in Schwarze Pumpe in der Rettungswache tätig war, sollen vor dem Bau des AGLF auch ähnlich Geräte der Roten Armee, allerdings auf Panzerfahrgstell, u.a. auch für Löschzwecke verwendet worden sein. Näheres dazu ist mir allerdings nicht bekannt.
Auf einigen Fernsehaufnahmen zum Winter 1978/79 sind auch K 700-A mit angebauten Triebwerken als Abtaugeräte zu sehen.

Beste Grüße und frohet Neuet, Jerome
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Re: AGLF in Aktion

Beitrag  Graufuchs am 2/5/2013, 12:49

Das ATG-1 auf dem Bild gehörte zur Werkbahn des BKW Welzow, Abt. Fahrzeugwirtschaft. Es wurde im gesamten Werkbahnbereich eingesetzt und war bis 1990 in Betrieb.

Ursprünglich mit einem eigenen Kesselwagen als Tank wurde es -vor der Wende- deutlich verkleinert. Der Vorbau wurde entfernt und der kleinere Tank wurde dafür montiert. Das etwas krude aussehende Schubrohr ist bewußt so gefertigt worden, da die Wärme des Abgasstrahls und nicht die Schubkraft genutzt werden sollte. Zudem war mit der "Verkleinerung" ein besseres Manövrieren möglich. Ursprünglich war dieses ATG eine eigene Zugeinheit ATG-01 + Kesselwagen + EL 2 (Seriennr. 484).

Neben den Einschränkungen durch die gesetzlichen Bestimmungen, war diese Technologie auch schon in den 80ziger komplett überholt. Allein was den Lärm- und Umweltschutz betrifft, da war dieses Fahrzeug eine blanke Katastrophe.

Das Fahrzeug auf dem Panzer war -meine ich- in Welzow-Süd zu finden. Das war nichts von der Roten Armee, die Dinger wurden entweder in der Triebwerkswerkstatt in Senftenberg zusammengebaut oder durch das Triebwerksteam der Fahrzeugwirtschaft der Werkbahn Welzow. Allerdings wurde der "Panzer" so gut wie nie genutzt, da die technischen Probleme mit dem "Panzer" ansich recht groß waren.

Die Triebwerke am K-700 waren nicht eingebaut, das war eine separate Stahlkontruktion, welche im Winter angehangen wurde. Diese Geräte wurden direkt im Bergbau bei Abtauen der Bandanlagen genutzt.

Die Fahrzeugwirtschaft nutzte Triebwerke der Typen WK-1A, WK-1F und sogar das ältere RD-45.


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Re: AGLF in Aktion

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