Getränketransport in der DDR

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Mathias Bengsch am 10/6/2014, 22:05

Immer Grün! Auch wenn auf den Bildern die Farbtöne unterschiedlich sind, auch bei der Plane, behaupte ich grüne Grundfarbe mit viel weiss und etwas gelb selber angemischt.
Ansonsten: schönes Gespann in einer nicht alltäglichen Lackierung. Schick.
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Andreas Thiele am 11/6/2014, 07:23

Diesen Grünton kriege ich nie wieder hin!  Very Happy  Den habe ich mir frei Schnauze angemischt, als ich im letzten Jahr das Poller-Modell gebaut habe.

Wie Mathias schon geschrieben hat: Tamiya grün mit weiß und etwas gelb. Kann sein, dass da auch noch ein Kleck sandfarbe mit drin steckt.

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Thomas Balzer am 11/6/2014, 09:51

Schickes Modell, Andreas.

Zum Vorbild: Im historischen Kraftverkehr sind zwei Skodas abgebildet. Ein Fahrzeug, wie Andreas es gebaut hat und ein längerer MTC5.
Der hat an der Ladefläche keine Werbung angebracht

Zum Grün: Ich habe mal vor einiger Zeit versucht, einen Skoda Wasserwagen in hellgrün zu lackieren. Die Farbe war im Farbton sehr ähnlich.
Könnte sein, dass ich dort eine fertige Farbe genutzt habe. Werde heute abend mal in meinem Buch nachsehen.
Ansonsten wie schon geschrieben, passende Revell Farbe in SM raussuchen und dann mit weiß aufhellen und dann mit wenig Gelb evtl.
etwas die Farbe verstärken.

Viele Grüße

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Andreas Thiele am 23/7/2014, 18:24

Lag's an der Hitze? Und am damit verbundenen Durst? Ich weiß es nicht, aber ich habe jetzt endlich mal meinen Bier-W50 fertiggestellt. Vorlagen stehen ja schon in diesem Threat und ich habe auch hemmungslos die Idee mit der angehängten Karre geklaut.  Very Happy 
Die Zutaten für das Auto sollten klar erkennbar sein: W50 mit Spedipritsche, Bierkästen von V&V, ein Tropfen Farbe und ein paar Decals sowie Kleinteile. Die Plane wurde rechts und hinten geöffnet und die hochgerollte Plane in bewährter Weise per Stofftaschentuch hergestellt. Damit sie nicht wieder runterrollt, habe ich sie lieber oben festgebunden. Auf der Fahrerseite gabs noch einen großen Staukasten (von Helmut), dazu geätzte Spiegel und das Logo meiner Privatbrauerei HanseBräu. Ach ja, Kühlergrill... Erkennt man ja, dass die Idee nicht auf meinem Mist gewachsen ist...  Very Happy 





Die V&V-Bierkästen habe ich an die Pritsche angepasst. In der Breite passen sie gut, um auf die Länge zu kommen, musste ein zweites Set her. Gleichzeitig habe ich in der Höhe eine Reihe entfernt. Die Farbgebung ist etwas aufwendig, da ich kein Leergut transportieren wollte: Jeder Kronkorken wurde einzeln angemalt. Glaubt ihr nicht? Dann gibts das Auto hier noch mal ohne Mütze:



Wenn ich mir jetzt so die Fotos anschaue, werde ich noch eine kleine Nacharbeit vornehmen: Verdünnte schwarze Farbe in die Vertiefungen der Kästen und in die Felge laufen lassen, dann erscheint das noch etwas plastischer.

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Lars am 23/7/2014, 19:04

Hallo Andreas

Hut ab , super schön dein Bierbomber  Shocked Shocked  ...... Bei dem Anblick muss ich gleich ans vergangene Wochenende denken , denn da hatte ich glaub ein Bierchen zu viel  drunken  .
Ich würde die Bordwände auch noch mit verdünnter Farbe nachbehandeln , das gibt ihm noch den letzten Feinschliff .

Das mit den Kronkorken nehme ich dir nicht ab , oder  scratch  .

Schöne Grüße Lars
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Friedrich Czogalla am 23/7/2014, 19:06

Hallo Andreas, 
für diese Mühe für das richtig gelungene Modell und Kronkorkenmalerei gibt es nur eins: Prost ! 
Gruß Friedrich
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  AndreasK. am 23/7/2014, 19:39

Was an deinem Modell sofort auffällt ist die gelungene Farbkombi, ich stehe ja sowieso auf Blau-Weiß-Rot  Very Happy 

und von den vielen verbauten Details ganz zu schweigen. Klasse Andreas !

Dann sag ich mal Hupp Hupp, rinn in Kupp  drunken
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Rainer Haas am 23/7/2014, 21:01

Ein geniales Modell, sehr sauber gebaut. Gerade deswegen würde ich die Vertiefungen in der Pritsche nicht mehr nacharbeiten. Auch die massive Werkzeugkiste kommt gut, vielleicht gibt es die ja irgendwann man regulär zu kaufen.

Gruß Rainer
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  zib am 23/7/2014, 23:59

Genau so ähnlich hab ich die Getränkekutsche noch in Erinnerung.
Hast du sehr gut gebaut Shocked 
Fahrer ist auch drin, und der hat sich doch schon wieder eine Kiste Bier von hinten gemopst sehe ich da.. Very Happy
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Friedrich Czogalla am 24/7/2014, 08:30

Kiste wurde nicht gemopst! Nur Tauschobjekt für eine Kiste Gewürzgurken aus dem Spreewald für die Geburtstagsfeier der Schwiegermutter des Fahrparkleiters zur Erlangung einer Unterschrift auf dem Urlaubsschein als Kinderloser im Hochsommer. 
Gruß F

@Andreas: Ich will nur Vorurteile über angeblich diebische Kraftfahrer aus Stralsund abbauen.
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Andreas Thiele am 24/7/2014, 11:54

Was ihr da auch immer in der Hand des Kraftfahrers gesehen habt: Er futtert gerade sein Pausenbrot!  Very Happy 

Danke euch für das Lob!

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  christian schulz am 24/7/2014, 12:04

Hallo,

schöne Farbkombination an einem schönen Modell.
Klasse Arbeit.
Nur die Reifen solltest du noch einmal kontrollieren, die lösen sich von der Felge!  Very Happy 

Gruß Christian

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Gast am 24/7/2014, 22:28

Klasse Modell. Weckt alte Erinnerungen. So sahen bei uns in Gotha die Brauereifahrzeuge auch fast aus. Dort waren die Kotflügel am FH auch weiß. Zwei kleine Schönheitsfehler hast du aber. Die Sackkarre wurde mit den Rädern nach oben aufgehangen.
Alle Bierkästenetagen die über die Bordwanderhöhung geladen wurden, sind wie eine Pyramide geladen worden. Die aüßere Reihe an den Rändern wurde dann immer frei gelassen.
Aber wie gesagt super Modell. cheers cheers cheers 


Zuletzt von Ronald Jäger am 25/7/2014, 14:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Andreas Thiele am 25/7/2014, 14:42

Hallo Ronald,

die Sackkarre habe ich mir weiter oben abgeschaut, das kann ich aber noch verändern. Die pyramidenförmige Beladung der Bierkästen würde sehr viel Aufwand erfordern, weil ja die Kästen in einem Block gefertigt werden. Mit der Einschränkung werde ich leben, ist ja nur eine Reihe...

Aber hast du den Kühlergrill gesehen?  Wink 

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Gast am 25/7/2014, 14:54

Klar hab ich den Kühlergrill gesehen. Der sticht ja gleich ins Auge, so filegran wie der ist. Gerade die kleinen Sachen machen doch so ein Modell authentisch. Zusatzscheinwerfer und Antenne hast du auch gut angebracht. Die besten Ideen kommen aber, wenn man sich alte Fotos anschaut. Wer ein gutes Auge hat kann da viel abschauen.
Das mit den Bierkästen ist schon ein enormer Aufwand. Aber wir durften so nie auf den Hof kommen. Da gab es Ärger. Ich weiß aber nicht ob es eine Vorschrift gab, aber ein ungeschriebenes Gesetz war es auf jeden Fall. Auch später im Kraftverkehr beim Flaschenmilchtransport war das so. Dort gab es aber keine Sackkarren. Da hast du den Stapel Kisten mit einem Haken gezogen.
Für die Brauerei sieht dein W50 aber noch viel zu ordentlich aus. Die meisten Kutscher dort waren die reinsten Wildsäue. Krumme Stoßstangen oder gar keine Stoßstange war da keine Seltenheit. Was nicht rund war, wurde per Kaltverformung angepasst.

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Martin Krüger am 25/7/2014, 21:49

christian schulz schrieb:Hallo,

schöne Farbkombination an einem schönen Modell.
Klasse Arbeit.
Nur die Reifen solltest du noch einmal kontrollieren, die lösen sich von der Felge!  Very Happy 

Gruß Christian

Moin,

ja die Reifen auf den SES Felgen.
Stört mich auch, daher hatte ich bei meinen Fortschritt-W50 die Reifen noch ein wenig mehr angeschrägt.
EDIT: anschrägen, anfrasen, so ihr Pfennigfuchser  Wink 
Dadurch kommen die Reifen dichter an den Felgen und dass sieht besser aus.

Andreas,
zu deinem LKW, der sieht richtig gut aus. Der weiß zu gefallen.

MfG
Martin


Zuletzt von Martin Krüger am 26/7/2014, 11:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Jochen am 26/7/2014, 01:21

wie jetzt,....angeschrägt..... Question 
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Andreas Thiele am 26/7/2014, 14:37

Ronald Jäger schrieb:... Ich weiß aber nicht ob es eine Vorschrift gab, aber ein ungeschriebenes Gesetz war es auf jeden Fall. Auch später im Kraftverkehr beim Flaschenmilchtransport war das so. Dort gab es aber keine Sackkarren. Da hast du den Stapel Kisten mit einem Haken gezogen.
Für die Brauerei sieht dein W50 aber noch viel zu ordentlich aus. Die meisten Kutscher dort waren die reinsten Wildsäue. Krumme Stoßstangen oder gar keine Stoßstange war da keine Seltenheit. Was nicht rund war, wurde per Kaltverformung angepasst.

Du hast mich fast so weit... Ich habe schon darüber nachgedacht, die Bierkästen noch mal neu zu machen...  Basketball 

Aber ordentlich bleibt mein Bierauto! Der Fahrer ist sooo stolz auf sein neues Auto!  Very Happy  Vielleicht gibt's noch ein wenig Staub...

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Thomas Balzer am 26/7/2014, 18:07

Hallo Ronald,

danke für Deine tips. Stimmt aber nicht immer. Ich habe Fahrzeuge gesehen, wo die Räder der Sackkarre nach unten waren. Die hatten direkt zwei Extra Bügel angeschweißt, damit die Sackkarre angehängt werden konnte. Und die Bierkästen wurden nur abgestuft transportiert, wenn sie über die seitlichen Bretter nicht drüberreichten (Wie Du geschrieben hast). Es gab da zwei Varianten. Die Brauereien hatten oft Fahrzeuge mit fest montierten Aufsatzbrettern, so wie von Andreas gebaut. Es gab aber auch Getränketransport z.B. beim Handelstransport. Dort konnten aber die Zusatzbretter eingesteckt werden und dann waren alle Stapel gleich hoch.

Thomas

Ronald Jäger schrieb:Klasse Modell. Weckt alte Erinnerungen. So sahen bei uns in Gotha die Brauereifahrzeuge auch fast aus. Dort waren die Kotflügel am FH auch weiß. Zwei kleine Schönheitsfehler hast du aber. Die Sackkarre wurde mit den Rädern nach oben aufgehangen.
Alle Bierkästenetagen die über die Bordwanderhöhung geladen wurden, sind wie eine Pyramide geladen worden. Die aüßere Reihe an den Rändern wurde dann immer frei gelassen.
Aber wie gesagt super Modell. cheers cheers cheers 

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Gast am 26/7/2014, 20:30

Die Aufsätze auf den Bordwänden waren meist Eigenbau. Die wurden mit den Bardwänden verschraubt. Jedenfalls alles was Getränkekästen gefahren hat. Die normalen Spedipritschen hatten Einsteckbretter. Das war aber eine sehr lawede Sache.
Im Handelstransport wurden keine Getränke gefahren. Außer bei OGS ein paar Saftkisten oder in der Haushaltschemie Brennspiritus in den Metallstiegen.
Die Brauereifahrzeuge hatte meistens nich ein Ablaufbrett. 1m breit und ca.3m lang mit einem an einer Seite angeschraubten Winkel. Die wurden beim Kunden an die Pritsche angelegt um mittels Sackkarre oder Haken wurden die Kistenstapel so vom Auto gezogen und auch das Leergut wieder zurück auf´s Auto gebracht.
Das Brett war immer zwischen den äußeren Kästen und der Bordwand eingeschoben. In Gohta hatte man auch noch einen dicken Ledersack dabei. Der kam bei Alufäßern zum Einsatz. Der Sack wurde auf den Boden neben den LKW gelegt und das Faß wurde dann von oben auf den Sack geschubbst. Die Säcke lagen bei der Brauerei immer bei der Verladung und wurden auch nur mizgenommen, wenn du auch Fäßer geladen hattest.
Ich hatte immer Respekt vor den Brauereikutschern. Das war wirklich ein Knochenjob, vorallem im Hochsommer.

Hier noch ein Bild aus der Gothaer Brauerei. Die W50 hatten auch auf der Bordwand Werbung"BIER AUS GOTHA".
 

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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Friedrich Czogalla am 26/7/2014, 20:43

Hallo Ronald, 
mittlerweile wird man zum Fachmann für Biertransporte. Danke für die Ausführungen.

Aber wie immer eine Bemerkung: Die großen Fässer im Hintergrund, wie wurden die transportiert?  Very Happy  Very Happy  Very Happy 

Gruß Friedrich
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Jochen am 26/7/2014, 21:32

...gerollt..... Cool 
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Thomas Balzer am 26/7/2014, 21:40

Friedrich, kennst Du nicht die blauen Biertransportfahrzeuge aus Leipzig, STL stand glaube ich dran?
Die Spedition transportierte die großen Bierfäßer immer mit großen Zugmaschinen und hatten so große
Hänger von Goldhofer oder Zremb.
Die kamen aber meistens gar nicht bis zur Gaststätte durch und haben dann oft umgepumpt.

Thomas


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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Mathias Bengsch am 26/7/2014, 22:06

Ledersäcke als, hmmm, Stossdämpfer kenne ich aus dem Bezirk Potsdam auch. Das war wohl Standard. Aber auch welche aus geflochtenem Sisal- oder Hanfseilen?
Vor meiner Dorfkneipe kam auch eine alte mit Seegras gefüllte Matratze als dämpfer erfolgreich zum Einsatz (eigentum der Wirtin Very Happy ). Da galt meine Aufmerksamkeit noch uneingeschränkt den Brausefässern! Anlieferung mit S4001. Ohne Sackkarre. Aber die lederbeschürzten Fahrer haben 4-5 Kisten auf einmal auf den Rücken genommen und ab in den Keller. Streit hat mit denen keiner angefangen... .
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Re: Getränketransport in der DDR

Beitrag  Björn "Rossi" Rossmeisl am 2/8/2014, 01:06

Da gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu:
Brauerei Bautzen- meistens S4000, Sackkarre mit "Räder unten" hinten dran, für Fässer grob geflochtens "Kissen" aus bereits erwähnten Hanf- oder Sisalseilen, Bretter zum Kästen ziehen gehörten wenn nötig zur jeweiligen Abladestelle, zumindest kannte ich das so von einigen. Bei unserer Gaststätte wurden die Kästen vom LKW geladen und mit der Sackkarre in den Keller gefahren, Fässer natürlich gerollt. Die alten Bierkutscher und die, die etwas auf sich hielten hatten eine Lederschürze und weiße Arbeitsjacke, z.T. auch Schirmmütze an. Die Fahrzeuge sahen auch relativ gepflegt aus.

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Re: Getränketransport in der DDR

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